Von Anfang an

Unser Verein

Die Vision

1973 bis 1979


10.04.1973

Es begann mit einer Entscheidung des Rates der Stadt RDG zur Flächenzuweisung von Teilen der Recknitzwiese für Erholungs- und Sportzwecke am Ufer der Recknitzmündung im Stadtteil Damgarten.

20.04.1976

Der Anglerverband Damgarten wollte eine eigene Verbandsanlage von der Stadt an der dafür  ausgezeichneten Fläche pachten. Die Initiative der Angler wird in die Verpachtung eines Geländes für eine Kleingartenanlage umorganisiert. Am 20.04.1976 gründen 36 Bürger Damgartens im Anglerheim den „Verband der Kleingärtner Recknitz“ und tätigen erste Vermessungs- und Bauvorhaben auf der Grundlage des Planes V auf dem zugewiesenen Vereinsgelände in Pütnitz an der Recknitz.

1977

Nach der Vermessung und dem Aufbau eines Mitgliederstammes folgt die Flächenbereinigung. Aus einer ehemaligen Gärtnerei und landwirtschaftlicher Nutzung soll unser Vereinsgelände entstehen. Bis zu einem nutzbaren Vereinsgelände muß erst einmal der Hauptweg befahrbar gemacht werden.

1979

Es stehen nun schon die ersten Häuser. Der Errichtungsvertrag von 1976 legte den Haustyp fest. Der Gartenhaustyp Sonnenstein hatte 24,8 qm Raumfläche und eine südliche Ausrichtung. Der Vorstand prüfte die Bauausführung jedes einzelnen Bauwerke.
Geprüft wurden:
– Fundamentgröße
– Rohbauwände
– Dachausführung

Und es wird

1980 bis 1989


1980

Die ersten Ergebnisse lassen sich bereits sehen. Bei Roloff’s und Ziller’s wird schwer gebaut. Das Umfeld nimmt bereits Gestalt an. Die ersten Weichen für den Sportboothafen werden gelegt. Für die Hafenbeckenbegrenzung, dem Bollwerk brauchte es eine beträchtliche Menge Rohholz/ Baumstämme. Die Holzlieferung kam im Oktober 1980 und wurde auf dem heutigen Festplatz gelagert.
Das Holz war frisch geschlagenes Kiefernholz mit Borke, die auch  gleich entfernt werden mußte bevor der Winter kam.

1982

Der Verein lädt zu den ersten Feierlichkeiten auf dem Festplatz ein. Die Tradition der jährlichen Vereinsballs wird gefestigt. Der erste Vereinsball findet am 09.01.1982 im „Deutschen Haus“ in der Gänsestraße in Ribnitz statt. Der Verein beginnt sich mit eigenen Symbolen zu identifizieren. Noch sind Kleingärtner und Wassersport ein gemeinsamer Verein.
Auch der Bau des Sportboothafens beginnt in diesem Jahr. Beschlossen wurde der Hafenbau bereits im Jahr 1980, so dass bis 1982 die Planungsarbeiten liefen. Eine Hafenbeckengröße von 1.822 qm, ein Bodenaushub von 5.012 kbm, eine Bollwerkslänge von 230 m und 42 Liegeplätze sollen den neuen Sportboothafen charakterisieren. Nun mussten ein Grabegerät (Bagger), Transportwagen zum Aushubverteilen, Schienen, auf denen die Wagen ins Schilf fuhren  und eine Technologie für den geordneten Arbeitsablauf her.

1984-1985

Nach dreijähriger Bauzeit konnte der Vereinshafen ab 12.09.1984 mit den angegebenen Bauleistungsdaten genutzt werden. Zur Vermeidung der Verschlammung im Hafenbecken wurde im Jahr 1984 ein Spüler gemietet, dessen Arbeitsboot mit vereinseigenen Kräften bedient wurde. So konnte die Wassertiefe auf ca. 3 m gehalten und die Schlammreste aus der Baggerung beseitigt werden. Die Belegung der Hafenliegeplätze wurde 1985 ausgelost.

Zeitenwende

1990 bis 1999


1990

Aus Kleingärtnern werden Wochenendgärtner. Am 02.10.1990 wird es amtlich: Der alte Verein der Kleingärtner ist in eine  Neugründung als „Verein der Wochenendendgärtner Recknitz e.V.“ getreten. Mit diesem Schritt ist der neue Verein auch aus dem  Zwang der kleingärtnerischen Vereinsarbeit herausgelöst. Das Bundeskleingartengesetz gilt für uns nicht mehr. Es bleibt auch bei der Presse nicht unbe­achtet, was der Verein der Kleingärt­ner so treibt in der Region um Pütnitz an der Recknitz es sind nicht nur Fördermittel aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern geflossen, sondern auch eine sinnvolle auf die Allgemeinheit im Verein gerichteter Einsatz ist zu ver­melden.

1996

Der 20. Geburtstag des Vereins wird gefeiert.

1999

Das Jahr der Vereinsförderung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. Der Festplatz sollte verschönert werden und dazu gab es ein Gestaltungskonzept des Vereins. Der Festplatz entwickelte sich am Bedarf der Vereinsmitglieder mit vorerst recht losen konzeptionellen Vorstellungen, die sich im Laufe der Zeit konkretisierten und zu einem Gestaltungskonzept reiften.
Das Gestaltungskonzept:

  • Überdachte Pavillons
  • Grillplatz
  • Tanzfläche
  • Spielplatz mit Schaukel, Rutsche und Tischtennisplatte

Alles Objekte, die im Zeitraum von 1997 bis 1999 realisiert werden. Im Juli 1999 war es dann soweit, der Landwirtschaftsminister des Landes, Till Backhaus, besuchte uns in der Vereinsanlage und nahm persönlich den Bericht des  Vereinsvorstandes zur Abrechnung der Fördermittel entgegen. Die Stadt, als Eigentümer des  Vereinsgrundstückes, prüft jährlich die Einhaltung der kleingärtnerischen Nutzung ihrer Pächter.

Neuzeit

2003 bis heute


2003

Es war ein lang ersehnter Wunsch unserer Vereinsmitglieder, ein eigenes Vereinsheim zu errichten.
Kurz nach Vereinsgründung kam die Idee dazu, die dann später von den Mitgliedern verworfen wurden, denn es war 1977 und die Zeit der Discos auf dem Dorf.
Im Jahr 2003 fand in Rostock die IGA-Internatio­nale Gartenbauausstellung statt.
Der Pavillon des Landesverbandes der Kleingärtner MV war käuflich zu erwerben und das taten wir dann auch.

2004

Auf Bestreben des Kreisverbandes der Gartenfreunde trennt sich der Verein der Wochenendgärtner im Jahr 2004 von seinen Wassersportfreunden und handelt einen Unterpachtvertrag mit den Wochenendgärtnern aus.

2006

Der Erbbaupachtvertrag wurde im April 2006 von der Stadt Ribnitz-Damgarten und dem Verein unterzeichnet.
Der Vertrag sichert dem Verein für 99 Jahre ein Erbbaurecht, welches juristisch dem Eigentum für den Zeitraum bis 2105 gleichgestellt ist.

2016

40 jähriger Geburtstag des Vereins.